Montenegro – Wilde Schönheit

March 16, 2008   | Turizmi / Turizam

Maps of MontenegroMontenegro, National Tourism Organisation
Exotische Landschaften müssen nicht immer unzugänglich sein. Im Herzen des Mittelmeeres, durch das Adriatische Meer von Italien getrennt, erwartet Sie im warmen Süden Europas eine kleine Republik mit der Frische des Unbekannten. Nur zwei Stunden Flug von Frankfurt oder anderthalb Stunden von Zürich – und Ihre montenegrinische Geschichte kann beginnen.

Warum Montenegro?Montenegro Rivijera
…. um dem unbarmherzigen Tempo des modernen Lebens zuvorzukommen und eine Urschönheit kennenzulernen !
Wählen Sie vernünftigerweise die höchste Dichte an Qualität. Spüren Sie Ihren steigenden Adrenalinpegel , wenn Sie auf dem Tara-Fluss durch den tiefsten Canyon Europas flößen.
Seien Sie wieder eins mit der Natur in der jungfräulichen Schönheit des letzten Urwaldes in Europa, Biogradska Gora.
Fühlen Sie den Puls des archaischen Lebens in der Bucht von Kotor, dem südlichsten Fjord in Europa und lassen Sie etwas Schönes auf Sie zukommen.
Es bleibt Ihnen überlassen, sich für die intensive Hymne an das Lebens an einem der 117 adriatischen Sandstrände und für den Renaissancecharme der Künstenstädtchen oder aber für das stille Bergidyll an den Gletscherseen der montenegrinischen Berge zu entscheiden…Entdecken Sie die einmalige Verführungskraft Montenegros als Integral einer alchemistisch verzauberten Formel und bezwingen Sie die unwiderstehlichen Gifpel des keitsurfDurmitormassivs. Kreuzen Sie auf dem größten See auf dem Balkan und dem reichsten Vogelschutzgebiet Europas, dem Skutari-See. Entdecken Sie die besondere Dimension, die in der spezifischen Synthese montenegrinischer Aesthetik und Ethik wurzelt und die Seele Montenegros widerspiegelt.
Montenegro ist eines der letzten unentdeckten Geheimisse, die neueste Entdeckung des Jetsets der Welt, aber auch ein Land, dessen höchste Natur- und Geisteswerte in keine kommerziellen Klischees gefügt werden wollen.

Deshalb Montenegro
Herausforderung, Abenteuer und Liebe, Unvereinbares vereinen – unwahrscheinlich, aber das gibt es. Montenegro erwartet Sie.

Erleben, entdecken, geniessen: The Best in Travel 2008Velika plaža2
Ob Bergwandern, Radfahren, Reiten oder Paragliding – die abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaften Montenegros bieten jede Menge Möglichkeiten, das Land in seiner ganzen Schönheit aktiv zu entdecken. Adrenalinkicks versprechen Extremsportarten wie beispielsweise Rafting im Tara-Fluss oder Kitesurfen.
Nicht nur Lonely Planet listet die jüngste Republik Europas als „Best in Travel“ 2008; als Trenddestination weltweit baut Montenegro sehr gezielt ein radtouristisches Gesamtprodukt auf, das Naturgenießer aber auch Abenteuerer überzeugen wird! Die natürlichen Voraussetzungen könnten nicht besser sein: Auf nur 14.000 Quadratkilometern verbindet sich die ganzjährige Sonne der Südadriaküste mit beeindruckenden Bergpanoramen, Almen, Kultur und Kulinarik zu einem ungeschliffenen Juwel für Entdecker.
Montenegro BayDie Winde, die an der Küstenregion wehen, bieten Seglern in der Bucht von Kotor und Surfern auf der Velika Plaza sowie in Ada Bojana ideale Vorraussetzungen, um über das Wasser zu gleiten.
Vogelliebhaber kommen vor allem am Skadar-See, einem der letzten Süßwassersümpfe im Mittelmeerraum, auf ihre Rechnung. In dem riesigen Vogelreservat nisten die letzten frei lebenden Pelikane in Europa.Roman Abramovich
Auch die Unterwasserwelt Montenegros ist voller Überraschungen: Versunkene Schiffe, versteckte Höhlen, Korallenriffe und eine Vielfalt an Fischen. Ein besonderes Highlight für Taucher ist das bei Kap Kabala versunkene Schiff aus dem 15. Jahrhundert. Urlauber, die lieber auf dem Wasser aktiv sind, finden in der Bucht von Kotor ideale Möglichkeiten, um sich im Wasserski zu probieren. Die Bucht ist zudem Anlegestelle für Yachten und Kreuzfahrtschiffe.

sveti stefanSonne und Strand
Wärme feinsten Sandes, Kies oder aber das felsiges Urgestein?
Montenegro hat sie in Hülle und Fülle zu bieten.
Dreiundsiebzig Kilometer schönster Verbindung von Sonne, Meer und Land bzw. hundertsiebzehn Strände, die die montenegrinische Küste umranden, bilden ein solides Potenzial, um das Richtige für sich auszuwählen.
Montenegro ist ein an Kontrasten und Naturschönheiten reiches Land: saubere und klare Adria, zahlreiche einzigartige Sand-, Kies- oder Steinstrände mit höchster Zahl an sonnigen Tagen im Jahr; Strände, mehrere Kilometer oder wenige Meter entfernt von oder mitten in Ihrem Aufenthaltsort oder vor Ihrem Hotel; sie liegen in Buchten, an felsiger Küste, nah an Olivenhainen, an Feldern oder Kiefernwäldern; kennen Wind, Sonne und Wellen.Einige öffnen Ihnen den Blick aufs offene Meer, andere sind in den kleinen Buchten versteckt; manche verwöhnen Sie mit all ihren Anlagen bei einem angenehmen Aufenthalt, andere sind wild, versteckt und nur mit dem Boot erreichbar.Ulcinjska rivijera
– Klima: mediterran
– Durchschnitts-Lufttemperatur
im Sommer: 27,4 C
– Höchste Meerestemperatur: 27,1 C
– Durchschnittszahl der Sonnentage
im Jahr: 240
– Badesaison: 180 Tage
– Meer: tiefblau
– Sichttiefe: 38 bis 56 m
– Salzgehalt: 28% in der Bucht von Kotor,
38% bei Ulcinj
– Mittlere Fluthöhe: 31 cm
– Wellenhöhe: etwa 0,5 m.
Wellen über 2 m sehr selten
In der Südadria leben 116 Arten Fische und eine Vielzahl von Krebsen und Muscheln.

solana bajo sekulicNatur
Gott muss bei der Schöpfung Montenegros besonders inspiriert gewesen sein, als er sich einem so kleinen Raum mit einer derartige Kreativität widmete, dass sie uns Menschen vermessen dünkt.
Auf nur 13 812 qkm erwarten Sie die erregendsten Naturkontraste. Es ist daher kein Wunder, dass die berühmten europäischen Botaniker und Geographen, als sie Montenegro besuchten, ihre Forschungsmissionen vergaßen und zu begeisterten Reiseschriftstellern wurden.
Es gibt wenige Orte in der Welt, in denen der ewige Kampf der Naturgewalten das Gesicht der Erde mit so viel Leidenschaft und Begeisterung geprägt hat. Die phantasiereich gegliederte Küste der Adria bietet eine endlose Vielfalt von Stränden, Buchten, Baien und kleinen Inseln, von denen Sie bisher nur geträumt haben und die Sie davon überzeugen, dass die Realität viel exotischer sein kann als alle süßen Versprechungen aus touristischen Prospekten. Die mediterane Schönheit des südlichsten und wahrscheinlich meistbesungenen Fjordes der Welt, der Bucht von Kotor sowie des gesamten Küstengebietes ist vom festen Schild der Karstgebirge: Rumija, Sutorman, Orjen und Lovcen, umschlossen. Durch eine pittoreske Karstlandschaft und die freundlichen Täler Zeta und Bjelopavlici erreichen Sie wieder das Wesen der montenegrinischen Identität: das Gebirge, die hohen Berge Durmitor, Bjelasica, Komovi und Visitor mit ihren versteckten Seen, zahlreichen Weiden und Wäldern, steilen Gipfeln, vielfältiger Flora und Fauna, schnellen Bergflüssen.copakabana beach
Im montenegrinischen Kolorit überwiegen drei wunderschön verbundene, sich verflechtende Farben: tiefblau, smaragdgrün und die graue Steinfarbe. Gerade wegen der unveränderlichen Naturschönheiten wurde Montenegro mit einer besonderen Deklaration als ökologischer Staat erklärt. Die größten Reichtümer stellen vier Nationalpaks dar: Nationalpark “Durmitor”, der unter dem Schutz der Unesco steht, Nationalpark “Biogradska gora”, Nationalpark “Skadarsko jezero” (Skutari-See) und Nationalpark “Lovcen”.
Diese Gegenden sind von zahlreichen endemischen Pflanzen und seltenen Tieren bewohnt. In nur drei Stunden Fahrt gelangen Sie vom warmen Mittelmeer und Klima an die Füße der schneebedeckten Berggipfel und atmen den frischen Berghauch.

La vieille ville UlqinKunst und Kultur
Montenegro, die wilde Schönheit an der Südadria, lenkte mit seiner kontrastreichen Natur, seinem herausfordernden historischen Schicksal, seit eh und je die Aufmerksamkeit der Fremden, Völker und Staaten auf sich.
Wie Winde, die aus verschiedenen Richtungen durch das Land unaufhörlich wehen, so drangen Völker in diesen Raum, Eroberer wurden zu Einheimischen oder verschwanden spurlos. Diejenigen, die geblieben sind, haben Merkmale ihrer Kultur mitgebracht und und verschmolzen mit denen, die sie vorfanden. Montenegro stellt eine ungewöhnliche Einheit der Gegensätze verschiedener seit älteren Zeiten gegenwärtigen zivilisatorischen Entwicklungen dar. Die Grenze zwischen zwei Welten – dem Osten und dem Westen – , die gerade auf diesem Gebiet verlief, hat dazu geführt, dass sich hier verschiedene Kultur”schichten” abgelagert haben, von denen mehr oder weniger Spuren von Byzanz, Islam, Venedig, Österreich-Ungarn zu beobachten sind, die die materielle und geistige Kultur dieses Gebietes deutlich geprägt haben.
Die erkennbarsten Spuren und die meisten Denkmäler gehören der slawischen “Schicht”, besonders derjenigen aus dem Zeitalter der Dynastien Vojisslavljevic, Nemanjic, Balsic, Crnojevic bis zur letzten Dynastie Petrovic (die zum orthodox-byzantinischen Kulturkreis gehören) an. Zur Autonomie der Kultur und des künstlerischen Stils der slawischen Völker hat die politische Verselbstständigung des Staates und der orthodoxen Kirche sowie das Erbauen von Klöstern als geistigen Zentren beigetragen. Hohe geistige Ambitionen hat Montenegro besonders im XV. Jahrhundert besessen, als zur Zeit der Entdeckung von Amerika eine Druckerei (die erste staatliche Druckerei in Europa!) erfunden wurde. In der Druckerei wurden mehrere kirchliche Bücher mit Renaissancedekorationen und höchster künstlericher Gestaltung gedruckt.
An der montenegrinischen Küste, die lange Zeit von der Venezianischen Republik beherrscht wurde, überwiegen bis zum XVIII. Jhdt. Gotik und Renaissance. Dann kommen Barockeinflüsse sowohl in der Skulptur, als auch der Malerei, die ihren ausgezeichneten Vertreter im einheimischen Meister Tripo Kokolja (1661-1713) bekommt.
Die bürgerliche Kunst entsteht in Montenegro zur Zeit der Nationalreife im XIX. Es ist die Zeit der romantischen Vorlieben vieler Kulturschaffenden Europas zur Jahrhunderte andauernden montenegrinischen Befreiungsepoche und zu ihrem international anerkannten Staat. Diesen Erscheinungen entspringen weltweite Verbindungen; und vieleMausoleum_on_Lovcen wissensdurstige, begabte junge Menschen strömen in die europäischen Unversitätszentren, um dort zu studieren. Die Kontakte schufen die Basis der modernen montenegrinischen Kultur, in der viele Namen und Werke die Grenzen nationaler Werte überschritten haben und Weltkulturgut geworden sind (Petar Lubarda, Dado Djuric, Danilo Kis).
In Montenegro, dem Land, das den Preis der Freiheit und des opferfreudigen Todes selbstlos zu zahlen wusste, hat die Poesie magische Kraft. Für die Montenegriner der Vergangenheit sowie der Gegenwart ist der Dichter sowie Staats- und Glaubenslenker, Petar II Petrovic Njegos (1813 – 1851) das Maß der Weisheit und Freiheitsliebe, der moralischen Zuversicht und des Patriotismus geblieben.

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